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Joint
Venture von Götz Motorsport und Team „Kiwi to Nürburgring"
KTN/
Götz Motorsport Audi RS4 beendet den Marathonklassiker als 2.
in der Klasse SP8
Das Kiwi Team Nürburgring nimmt seit 2006 den weiten Weg von
“Down Under” auf sich, um am schwierigsten und bekanntesten
24h Rennen der Welt auf der Nürburgring-Nordschleife
teilzunehmen.
Für 2009 hat das Team aus Neuseeland kräftig aufgerüstet: Zusätzlich
zu den 2 Honda Civics, welche per Container aus Neuseeland
angereist kommen, hat das Team über den Winter über
Vermittlung von Stefan Eichhorner eine Kooperation mit Götz
Motorsport aus Beilstein vereinbart, um als Speerspitze für das
Projekt „Kiwis to Nürburgring“ den infernalisch klingenden
Audi RS4 mit V8 Motor in der Klasse SP8 einzusetzen. Dieses
Fahrzeug wurde von Stefan Eichhorner in der Saison 2008 bei den
AvD 100 Meilen Rennen pilotiert und im Vorfeld des 24h Rennens
einen umfangreichen Test am Hockenheimring unterzogen.
Beim 24h Eifel-Klassiker saßen dann routinierte Fahrern aus
Neuseeland am Lenkrad:
Andy Booth ist zweifacher Champion in der NZ V8-Meisterschaft,
einer Rennserie vergleichbar mit der DTM in Deutschland, Tim
Martin ist erfolgreicher Porsche-Cup Pilot in Neuseeland und
Chefinstruktor der Audi driving experience in Neuseeland und
Start Owens und Lewis Scott können neben ihren Klassensiegen
bei den vergangenen 24h Rennen am Nürburgring auch reichliche
Renn- und Rallyeerfahrung mit mehreren Gesamtsiegen aufweisen.
Unter ernormen
Zuschauerinteresse, insgesamt waren mehr als 235 000 Zuseher am
Ring, wurde der KTN/ Götz Motorsport Audi RS4 am Samstag
nachmittag in die Startaufstellung des 24h Rennens geschoben.
Ideales Wetter, jede Menge Fans und eine Live-Musikband mitten
auf der Start-Ziel Gerade sorgten für beeindruckende
Impressionen und waren die ideale Einstimmung auf den
bevorstehenden 24h-Marathon.
Tim Martin, der Startfahrer auf dem RS4, hatte einen
problemlosen ersten Stint und übergab nach knapp 2 Stunden an
Andy Booth. Andy gewann bereits zweimal die Neuseeländische
V8-Meisterschaft und ist in seiner Heimat enorm populär. Sowohl
Andy als auch Stu Owers und Lewis Scott fuhren die nächsten
Stunden völlig problemlos ihre Runden und im Klassement immer
weiter nach vorne.
Am Sonntag vormittag war der RS4 bereits Zweiter in der Klasse
SP8, doch gegen 8:30h rollte er plötzlich mit rauchendem Motor
an die Box. Ein Pleuel hatte sich seinen Weg ins Freie gesucht
und sorgte für einen massiven Motorschaden.
Nach kurzer Beratung stand die Entscheidung für die
Mechanikercrew von Götz-Motorsport fest: Schneller Motorwechsel
während des Rennens.
Während der nächsten 2 Stunden bildete sich eine große
Menschentraube an der Rückseite der Box 27, jede Menge Fans
wollten den Mechanikern beim Motortausch über die Schultern
sehen. Als nach 2 Stunden und 20 Minuten der neue V8-Motor mit
dumpfen Röhren zum Leben erwachte, gab es frenetischen Applaus
für die Techniker von Götz Motorsport.
In der Zwischenzeit war der RS4 im Klassement auf den 87.
Gesamtplatz und auf P3 in der Klasse SP8 abgerutscht.
Der zweit platzierte Lexus IF war allerdings nur knapp eine
Runde vorne und die Devise lautete nun: volle Attacke, der
zweite Klassenplatz muss wieder her.
Mit Rundenzeiten die teilweise deutlich schneller als vor dem
Motorwechsel waren, verringerten die Fahrer aus Neuseeland den Rückstand
auf den Lexus kontinuierlich. Beim letzten Boxenstopp eine
Stunde vor Rennende betrug der Rückstand nur mehr 40 Sekunden,
alle warteten gespannt auf den großen Show-down.
5 Runden vor Rennende mußte der Lexus dann dem hohen Tempo
Tribut zollen und mit technischen Problemen einen zusätzlichen
Boxenstopp einlegen.
Kurz nach 16 Uhr am Sonntag nachmittags rollte der KTN/ Götz-Motorsport
Audi RS4 dann als 80. in der Gesamtwertung und auf P2 in der
Klasse SP8 über die Ziellinie, das Joint-Venture Projekt vom
Team KTN/Kiwi to Nürburgring und Götz Motorsport ging
erfolgreich zu Ende.
Nach derzeitigem Planungsstand wird der Audi RS4 dieses Jahr im
Rahmen der VLN (www.vln.de)
noch einmal auf der Nordschleife unterwegs sein, mit Stefan
Eichhorner als einem der drei Fahrer.
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Fotogalerie ...
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